Skip to content

Umstellung auf Ökostrom

Die Optimierung der betrieblichen Beleuchtung bzw. des Lichtkonzeptes kann den Stromverbrauch reduzieren und neben den positiv, ökologischen auch finanzielle Auswirkungen haben….

Beschreibung

Umstellung auf Ökostrom

Strom gilt als klimafreundlich, wenn er zu 100 % aus erneuerbaren Energien (Photovoltaik, Windkraft, Wasserkraft, Biogas, etc.) gewonnen wird. Durch den Bezug von Ökostrom kann der eigene Strombedarf auf eine emissionsreduzierte Alternative zum regionalen Strommix umgestellt werden. Um die Herkunft des bezogenen Ökostroms nachzuweisen und Greenwashing zu vermeiden, sollte auf Ökostromsiegel und -zertifikate geachtet werden.

Tipps für noch mehr Einsparungen

Die Maßnahme Installation einer PV-Anlage ist wenn möglich anstelle dieser Maßnahme priorisiert umzusetzen.

Reduktionspotenzial

  • Im Vergleich zu Strom aus nicht erneuerbaren Quellen lässt sich durch die Nutzung von zertifiziertem Ökostrom über 90 % der CO2e-Emissionen einsparen. Während das Umweltbundesamt (UBA) für den konventionellen Strommix von 2021 einen CO2e-Ausstoß von 485 g pro kWh Strom berechnet, kommt der Ökostrom auf Werte von 2,7 g (Wasserkraft) bis 55,7 g CO2e pro kWh.

Praktische Schritte zur Umsetzung

  1. Ermittlung des Stromverbrauchs über frühere Stromabrechnungen
  2. Vergleich der Ökostromangebote, evtl. Zuhilfenahme von Vergleichsportalen wie vergleich-dich-gruen.de
  3. Wahl eines passenden Stromtarifs mit Zertifizierung durch ein vertrauenswürdiges Label (ok-Power-Siegel, Grüner-Strom-Label)
  4. Vertragsabschluss

Aufwand & Kosten

  • Geringer Aufwand in der Umstellung
  • Keine baulichen Änderungen oder große Investitionen im Vergleich zur Eigenproduktion
  • Durch die Umstellung auf Ökostrom können meistens Kosten eingespart werden. Die Energiepreise sind allerdings abhängig von der Marktlage und sollten individuell geprüft werden

Hürden bei der Umsetzung

  • Vorwurf des Greenwashings -> Wahl eines Tarifs mit Ökostromlabel (ok-Power-Siegel, Grüner-Strom-Label) oder Eigenstromproduktion durch eine Photovoltaikanlage o. ä.
  • Zweifelhafte Labels und Zertifikate sind zu meiden

Unser Best Practice

Unternehmensbranche: Dienstleistungsunternehmen, Handel, Produzierendes Unternehmen

Thema: Elektrizität

Schlagwörter: Ökostrom, Ökostrom-Zertifikate

  • Universitätsklinikum Tübingen
  • 10.700 Mitarbeitende und jährlicher Umsatz von ca. 800 Mio. Euro
  • Gesundheitsversorgung
  • Tübingen

Das Universitätsklinikum Tübingen und die Medizinische Fakultät der Universität Tübingen setzen sich aktiv für den Klimaschutz und damit dafür ein, mit nachhaltigem Handeln unsere Gesundheit und die Gesundheit des Planeten zu schützen. Denn gesunde Menschen gibt es nur auf einem gesunden Planeten.

Seit 2015 bezieht das Universitätsklinikum Ökostrom. Dabei handelt es sich um einen Energieträgermix aus erneuerbaren Energien (gefördert nach dem EEG) und sonstigen erneuerbaren Energien, die über das Tochterunternehmen UKT Energie GmbH beschafft werden. Damit werden faktisch keine CO2-Emissionen pro kWh ausgestoßen (im Vergleich Strommix DE mit Daten von 2021 350 g/kWh).

  • Engagement der zuständigen Mitarbeitenden
  • Unterstützung Vorstand

Durch den Bezug von Öko-Strom können jährlich ca. 22.000 t CO2e vermieden werden. Zum Vergleich verbraucht man ca. eine Tonne CO2e bei einem Flug von Frankfurt nach Lissabon (1.900 km).

Blogs zum Thema

Ein Mann sitzt im Büro und arbeitet an seinem Laptop

10 praktische Tipps für mehr Klimaschutz im Büro

Die Arbeit im Büro bietet eine Menge Möglichkeiten klimafreundliche Veränderungen anzustoßen. Viele davon mit geringem Aufwand aber großer Wirkung.

Mehr Lesen
Eine Glühbirne mit einem kleinen Baum anstatt einem Glühdraht

Warum betrieblicher Klimaschutz wichtig ist

Deutschland hat sich verpflichtet dem Klimawandel entgegenzuwirken und die Treibhausgasemissionen (THG) zu reduzieren. Unternehmen tragen zu den hohen Emissionswerten bei,…

Mehr Lesen