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Anreize zur nachhaltigen Mitarbeitenden-Mobilität

Die Optimierung der betrieblichen Beleuchtung bzw. des Lichtkonzeptes kann den Stromverbrauch reduzieren und neben den positiv, ökologischen auch finanzielle Auswirkungen haben….

Beschreibung

Anreize zur nachhaltigen Mitarbeitenden-Mobilität

Durch die Schaffung von Angeboten und Konzepten zur nachhaltigen Mitarbeitenden-Mobilität (Mobilitätsbudget, Fahrrad-Leasing, Mitfahrgelegenheiten, Dienstwagen-Leasing, Jobticket, BahnCard, etc.) können die CO2e-Emissionen, verursacht durch die Mobilität der Mitarbeitenden, reduziert werden. Optimalerweise wird hierbei ein ganzes Mobilitätskonzept für das Unternehmen entwickelt.

Reduktionspotenzial

  • Reduktionspotenzial individuell abhängig von Mobilitätsart, Beispielrechnung für 1 Mitarbeitenden pro Jahr für 17 km Arbeitsweg und bei 250 Arbeitstagen1,2:
  • Fahrrad: 0 kg CO2e
  • E-Bike: 25 kg CO2e
  • ÖPNV: 275 kg CO2e
  • BEV: 575 kg CO2e
  • ICE: 850 kg CO2e

Praktische Schritte zur Umsetzung

  1. Verschiedene Ansatzpunkte für ein Mobilitätskonzept bieten die Bereiche Autos (z. B. Car Sharing), Fahrräder (z. B. Zuschuss zu Fahrrädern), Öffentlicher Nahverkehr (z. B. Zuschuss zum ÖPNV), Infrastruktur (z. B. Radwege, Ladestationen) und die Organisation im Betrieb (z. B. Fahrgemeinschaften). Folgende Schritte sind empfehlenswert:
    1. Analyse des Ist-Zustandes z. B. über Mitarbeitendenbefragung
    2. Festlegung von Mobilitätsbeauftragten
    3. Prüfung der Möglichkeiten, nachhaltige Mitarbeitende-Mobilität umzusetzen
    4. Kalkulation des finanziellen Rahmens, finanzielle Anreize zur nachhaltigen Mobilität setzen
    5. Einbeziehung der Mitarbeitenden
    6. Entwicklung der Maßnahmen
    7. Einführung der Maßnahmen
    8. Umsetzung spielerisch Fördern: zum Beispiel in Form von Wettkämpfen: Wer schafft den geringsten Kraftstoffverbrauch in einem Monat. Wer radelt die meisten Kilometer in 3 Wochen?
    9. Interne Kommunikation
    10. Evaluation der Maßnahmen

Aufwand & Kosten

  • Zeitaufwand und Kosten abhängig von Mobilitätsmaßnahmen
  • Aufwandsintensiv: Elektrifizierung des Fuhrparks, Jobrad
  • Kostenintensiv: Elektrifizierung des Fuhrparks, ÖPNV-Bezuschussung

Hürden bei der Umsetzung

  • Bearbeitungszeiten für Fördermittel & Umsetzung
  • Hohe Kosten für das Angebot von Zuschüssen & Investitionen
  • Mindestabnehmerzahlen & Bearbeitungsdauer bei der Kooperation von Mobilitätspartnern
  • Beeinflussung der Infrastruktur nicht möglich (z. B. Lademöglichkeiten)

Tipp
vorausschauende Planung
langfristige Verträge mit Mobilitätspartnern
Mitnahme aller externen und internen Stakeholder (Mitarbeitende, Geschäftsführung, Vermieter*innen, etc.)

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